Freitag, 24. Januar 2025

Wenn zwei ETFs zusammengelegt werden

Die Konsolidierung auf dem Markt der Anbieter von ETFs (Exchange Traded Funds) schreitet voran. comstage, einst Tochter der Commerzbank, wurde von Lyxor übernommen und Lyxor wiederum wurde von Amundi übernommen. Da kommt es vor, dass ein Anbieter mehrere Sondervermögen hat, welche die gleiche Anlagestrategie haben. Als Folge davon werden Sondervermögen oftmals zusammengelegt, denn eine Weiterführung zwei gleicher Fonds macht keinen Sinn.

Aus zwei Gleichen wird Einer

So hat es nun einen beliebten Fonds erwischt, der auch oft und gerne für Sparpläne benutzt wird, den Amundi MSCI World V - UCITS ETF USD ACC ETF
(WKN: LYX0YD, ISIN: LU1781541179). Wie man anhand der Wertpapierkennnunmmer (WKN) erkennen kann, stammt dieser ursprünglich von Lyxor, denn diese hatten die mit "LYX" beginnenden WKNs. Im Februar erfolgt nun eine Zusammenlegung mit dem AMUNDI MSCI WORLD UCITS ETF DR - USD ACC ETF (WKN: ETF146, ISIN: IE000BI8OT95). Anhand der WKN kann das geübte Auge hier erkennen, dass dieser ursprünglich vom comstage stammte, denn die hatten sich mit "ETF" beginnende WKNs gesichert.

Zusammenlegung hat steuerlichen Folgen

Hier kann man sich glücklich schätzen, wenn man bisher in den übernehmenden Fonds investiert hat. Denn dieser bleibt bestehen und man muss nichts veranlassen. Allerdings wird man in der Regel informiert, dass eine solche Zusammenlegung erfolgt.

Anders jedoch, wenn man in den Fonds investiert hat, der nun übernommen wird. Denn die Vermögensteile der Anleger müssen nun in den neuen Fonds umgetauscht werden. Das kommt einer Veräußerung und Neuanlage gleich, und hat damit auch ungewollte steuerliche Folgen. Die aufgelaufenen Gewinne sind zum Zeitpunkt des Umtauschs zu versteuern, was - je nach Größe der Position - den Sparer-Freibetrag sprengen kann, oder zu einem Abfluss an Liquidität führt, und damit ggf. auch zu einer Verkleinerung der Positionsgröße des Fonds, weil Steuern bezahlt werden müssen.

(K)Eine Lösung?

Der vorherige Verkauf und manuelle Umtausch in den neuen Fonds oder eine alternative Anlage ist hierbei jedoch auch keine Lösung, denn auch in diesem Fall fallen Steuern an und der Sachverhalt verhält sich genau wie oben. Es kann sogar noch teurer werden, denn ggf. verlangt der Broker eine Gebühr und zumindest der Spread zwischen Anlauf und Verkauf fällt als intransparente Kosten an. Im Falle eines Umtauschs werden diese Kosten vermieden. Insofern ist ein vorzeitiger Verkauf vor der Zusammenlegung keine Lösung, um der Besteuerung zu entgehen. Immerhin darf man erwarten, dass die bereits im Rahmen der jährlichen Vorab-Besteuerung gezahlten Beträge, die ja gerade bei den thesaurierenden, also nicht ausschüttenden Fonds vorliegen, wie in diesem Fall, von der zu ermittelnden Steuer abgezogen werden. Und bei überwiegend in Aktien anlegenden Fonds werden nur 70% des Gewinns versteuert, 30% bleiben für Anleger aus Deutschland steuerfrei.

Sparplan umstellen - lassen?

Ein guter Broker stellt in dem Fall nach dem Umtausch der Anteile auch automatisch den Sparplan um, was bedeutet, dass der ETF-Sparplan auf den neuen ETF weiterläuft und der Kunde nichts veranlassen muss. Natürlich kann man dies auch manuell schon vor dem Umtausch machen, wenn man die Anteile umtauschen lassen will. Das ist sogar zu empfehlen, denn damit fällt die Sparrate ab der Umstellung nicht mehr unter die Besteuerung des Umtauschs, weil sie bereits in den neuen Fonds geht.

Strategie und Struktur prüfen

Ein solches Ereignis ist sicher auch ein guter Anlass, seine Strategie und Struktur in Sachen Vermögen zu überprüfen. Das sollte man eigentlich regelmäßig tun, aber oft genug wird dies von den Anlegern vernachlässigt. Manchmal kommt dann erst heraus, dass die Position eigentlich zu groß ist oder man mehr diversifizieren möchte. Wenn man die Sparpläne diversifiziert anlegt, und auf mehrere ETFs verteilt, dann vermindert man auch das steuerliche Risiko, wenn ein solcher Umtausch der Anteile durch Zusammenlegung von Fonds ansteht.

Dienstag, 3. Dezember 2024

Manche mögen es heiß

Bei "heißen" Scheinen denken viele Trader an hohe Hebel mit Knockouts, die kurz vor dem KO stehen. Kamikaze Trades damit sind in der Szene durchaus beliebt. Doch auch abseits der Knockouts gibt es Scheine, die eher ans Zocken als ans Traden erinnern.

Bei der Suche nach Discount Optionsscheinen, die sich von klassischen Optionsscheinen durch eine maximale Auszahlung, begrenzt durch eine Kappung,  unterscheiden, gibt es auch solche, deren Basispreis und Cap (bzw. Floor bei Puts) sehr eng zusammen liegen. Bei einigen Scheinen auf den DAX, dem Deutschen Aktienindex, sind es gerade einmal einhundert Punkte. Damit liegen die Auszahlung des Maximalbetrages und der wertlose Verfall am Ende der Laufzeit sehr eng beieinander.

Entsprechend volatil verhält sich ein solcher Schein im täglichen Handel. Zwar bietet der Schein, je nach Anwendungsfall, einen guten Zeitwert Gewinn, wie er bei Discount Optionsscheinen grundsätzlich möglich ist, aber der Weg dorthin ist in der Regel von starken Schwankungen geprägt. Nicht jeder Händler wird das mit Blick auf den Kurs und seinen Einstandspreis aushalten können.
 

Zwei Beispiele dazu:

 
Der Discount Put auf den DAX mit der ISIN DE000HD8CQR6 war Mitte November bereits bei 0,90€ angekommen, als der DAX zeitweise unter 19.000 stand. Inzwischen ist er bei einem "Hoffnungspreis" von 0,22€ angekommen, bei einer Restlaufzeit von aktuell genau zwei Wochen. Steht der DAX dann weiter über dem Basispreis von 19.600, verfällt der Schein wertlos. Unter dem Floor (Kappungsgrenze) von 19.500 hingegen würde es die maximale mögliche Auszahlung von einem Euro geben.


Der Discount Call auf den DAX mit der ISIN DE000HD8NUS3, gleicher Restlaufzeit (aktuell zwei Wochen) und einem Basispreis von 18.800 sowie einem Cap von 18.900 stand Mitte November bei 0,64 Euro. Im Zuge des DAX-Anstiegs erreichte er inzwischen den maximalen Auszahlungsbetrag abzüglich des Spreads, der ein Cent beträgt.


Wie man sieht, spielt der Spread bei diesen Scheinen aufgrund der kleinen Kurse eine besondere Rolle und sorgt für zusätzliche Kosten bei Ankauf und Verkauf von mindestens einem Prozent. Recherchiert man ein wenig, so findet man von einem anderem Emittenten, Morgan Stanley, auch Scheine mit einem Bezugsverhältnis von 10:1 statt 100:1 bei vergleichbaren Laufzeiten. Diese werden mit einem Spread von zwei Cent gestellt, was aber aufgrund der zehnfachen Kurses nur Extra-Kosten von mindestens 0,2% umfasst, also rund ein Fünftel.

Mit einer Kombination aus zwei Scheinen, ähnlich wie hier dargestellt, lassen sich auch Strategien aufbauen, ähnlich wie mit Optionen. Dazu bald mehr.

Dienstag, 12. November 2024

Billig? Oder lieber günstig?

Wenn man den Empfehlungen der Zertifikate-Emittenten folgt, bekommt man nicht immer den für Händler günstigsten Schein. So auch bei der heutigen (12.11.2024) Empfehlung eines gehebelten Knockout-Scheines auf den Basiswert Rheinmetall von HSBC.

Rheinmetall Aktie aussichtsreich

Rheinmetall gilt aktuell als aussichtsreiche Aktie für einen Trade, oder auch ein Investment mit kurzer Haltedauer. Das wird analytisch auch sehr schön in dem kurzen Statement ausgeführt. Enge Bolliger Bänder im Tageschart, und eine relative Stärke nach Levy von größer als eins, im Wochen-Rhytmus berechnet, sprechen für sich. Dazu werden, für die nun bevorzugte Seite - Long - zwei Scheine angeboten, die Wertpapierkennnunmmer (WKN) HT0ASB mit Hebel 10,47 und die WKN HT095M mit Hebel 6,13.


Was wichtig ist

Der erste Blick sollte hierbei immer auf der Basispreis fallen. Da es sich hier um Calls handelt, würde der Schein bei Erreichen des Basispreises wertlos, falls die Investition gegen einen läuft und die Aktie fällt. Da bei einigen Händlern bereits vorher die nervöse Phase beginnt, ist es sinnvoll, einen Hebel im Bereich um fünf zu nehmen. Das gibt etwas mehr Spielraum, falls es einmal heftige Kursausschläge kommt, z.B. nach Meldungen aus dem Unternehmen wie Quartalszahlen.

Natürlich ist der Preis des Derivates, also der Geld- und Briefkurs, ebenfalls wichtig. Aber immer nur im Zusammenhang mit dem Bezugsverhältnis. Dabei fällt auf, dass der Call mit dem kleineren Hebel ein Bezugsverhältnis von 0,01 hat, also 100 Stück des Scheins entsprechen einmal der Aktie. Beim Call mit dem höheren Hebel ist das Bezugsverhältnis jedoch 0,10, was bedeutet, dass 10 Stücke des Scheines einer Aktie entsprechen. Warum tut man so etwas?

Ein Blick auf die Preise kann einen Anhaltspunkt liefern. Der höher gehebelte Schein ist mit einem Preis von etwas über fünf Euro aufgerufen, der niedriger gehebelte mit knapp einem Euro. Wäre dieser ein Schein mit einem Bezugsverhältnis von 0,10, so würde dieser Schein rund 10€ kosten. Sehr wahrscheinlich lassen sich solche Scheine mit hohen Preisen eher schlecht bei der Kundschaft verkaufen, denn die wollen es billig - und bekommen deshalb einen 100:1 Schein vergestellt.

Billig ist nicht gleich günstig

Doch nun die Vergleichsrechnung: Der höher gehebelte Schein wird zur Haupthandelszeit vom Emittenten mit Kursen und einem Spread von 4ct gestellt, während es beim Schein mit dem niedrigeren Hebel nur 1 Ct. Spread ist. Allerdings muss man hier wieder das Bezugsverhältnis berücksichtigen: Die 0,04€ Spread mal 10:1 machen 0,40€ Extra-Kosten beim Kauf, wenn man das Äquivalent einer Aktie kauft. Beim niedriger gehebelten Schein sind es jedoch 0,01€ mal 100:1 gleich 1,00€ Extra Kosten, also das 2,5 fache. Auf dem ersten Blick scheint das noch unbedeutend zu sein, aber bei einer Positionsgröße im Bereich von nur 20 Aktien, was ja durchaus üblich sein kann, sind es dann schon 20€ Extra-Kosten gegenüber nur 8€ beim 10:1 Schein.

Ein vergleichbares Derivat nehmen

Daher kann es günstig sein, sich einen eigenen Schein herauszusuchen, abseits von den angebotenen. Mit etwas Eingrenzung des Basispreises und einem Schein vom gleichen Emittenten findet sich die WKN HT0H1T mit einem vergleichbaren Basispreis. Auch dieser wird mit 4ct Spread gehandelt, also wie der höher gehebelte Schein oben. Damit hat man dann einen Schein mit weniger Nebenkosten und dem gewünschten Hebel. Und dieser wird sich sehr ähnlich entwickeln wie der oben genannte 100:1 Schein.

Disclaimer 

Dies ist keine Empfehlung für Rheinmetall oder für den Emittenen HSBC. Jedoch schätze ich die Ausführungen zu Basiswerten von HSBC. Ich habe lediglich herausgearbeitet, warum es sinnvoll sein, sich ein eigenes Derivat herauszusuchen, ggf. auch mit einem anderen Hebel als die vorgeschlagenen.

Montag, 30. September 2024

Der Faktor Seitwärtstrend beim Faktor-Zertifikat

Eigentlich sind Faktor-Zertifikate ein schönes Derivat: Der Hebel wird jeden Tag wieder neu adjustiert, damit er konstant bleibt. Steigt der ausgesuchter Basiswert also um 50%, und nutze ich den Faktor 4, dann steigt mein Zertifikat um 200%. Ich werde reich! Oder vielleicht doch nicht?

Problem: Volatiler Seitwärtstrend

"Hin und Her macht Taschen leer", ist ein allgemeiner Rat, den angehende Anleger und Trader oft zu hören bekommen. Gemeint ist, nicht zu oft in den Markt hinein und heraus zu gehen, denn es kostet jedes Mal Gebühren. Auch wenn in Zeiten von Neo-Brokern diese gering erscheinen, so können versteckte Gebühren wie Spreads und Slippage empfindlich die Performance mindern. Bei den Faktor-Zertifikaten ergibt sich allerdings eine konstruktionsbedingte Eigenschaft, und die ist für einen Anfänger nicht klar ersichtlich, wenn er gerade damit begonnen hat, mit diesen Derivaten zu handeln, ohne sich zuvor genauer damit auseinander zu setzen.

Faktor 4 (Long) auf NVIDIA

Ich habe dazu ein anschauliches Beispiel heraus gesucht. Dieses hat nicht nur Bezug zum aktuellen Marktgeschehen, sondern ist sogar mit reellen Daten erstellt. Zum Vergleich habe ich die NVIDIA Aktie heran gezogen, die sich in den letzten vier Monaten in einer volatilen Seitwärtsphase befand. Bei einem Kauf am 03.06.2024 waren zum Schlusskurs an der WallStreet 115$ für eine Aktie zu bezahlen. Parallel dazu betrachten wir ein (imaginäres) Faktor-Zertifikat (Long) auf NVIDIA, welches am 03.06.2024 ebenfalls 115$ zum Schluss gekostet hätte. Auf eine Umrechnung in Euro verzichte ich in dieser Betrachtung, damit der Sachverhalt einfacher darstellbar ist. Zudem wurde ein Hebel von nur 4 gewählt, weil die NVIDIA-Aktie recht volatil ist und im betrachteten Zeitraum keine Anpassung des Zertifikates während der Handelszeit erfolgen soll. Eine solche Anpassung soll hier nicht betrachtet werden, wirkt sich aber zusätzlich negativ auf die Performance aus.

Betrachtet wird nun, was bis zum Freitag, den 27.09.2024, daraus geworden ist. Die NVIDIA-Aktie schloss mit 121,40$. Damit ergibt sich für denjenigen, der die Aktie gekauft hat, eine Performance von immerhin 5,57%. Und das Faktor-Zertifikat mit Faktor 4? Sollte dann ja wohl etwas über 20% im Plus stehen?

Böses Erwachen!

Dem ist aber nicht so. Durch die tägliche Adjustierung war der Käufer des Zertifikates zwar jeden Tag mit konstantem Hebel 4 unterwegs, aber insgesamt sehr zu seinem Nachteil. Durch die Achterbahnfahrt der NVIDIA-Aktie mit zwischenzeitlich 14% Plus und zeitweise auch 14% Minus in der Aktie gegenüber dem Einstandskurs verlor das Zertifikat überdurchschnittlich und kostet am Ende nur noch 67.25$, ein Minus von 41,5%.

Bei den anfänglichen Anstiegen ist noch eine Verstärkung des Hebels zu sehen - in der Spitze hat das Zertifikat bis zum 18. Juni 2024 um knapp 86% zulegt, die Aktie hingegen nur um gut 14%. Am 7. August stand die Aktie knapp 14% im Minus; das Faktor-Zertifikat mit knapp zwei Dritteln (65%). Jeder Händler weiß, dass ein solcher Verlust schwer wieder aufzuholen ist. Das gilt auch für das Faktor-Zertifikat, denn der Hebel bleibt konstant und in einer Kurserholung muss ein Gewinn von der niedrigeren Basis aus erwirtschaftet werden. Am 19. August 2024 hatte die NVIDIA-Aktie immerhin wieder einen Gewinn von rund 13%, aber das Faktor-Zertifikat konnte den Verlust nicht vollständig aufholen (-3,5%). Bis zum 6. September, als die Aktie erneut mit 10,5% im Minus stand, sammelte das Zertifikat sogar Verluste von insgesamt 67% an. Auch mit der anschließenden Erholung blieb das Zertifikat deutlich im Minus.

Knockout besser?

Da drängt sich der Vergleich mit einem open-end Knockout-Zertifikat auf. Zum Vergleich sollte hier ebenfalls ein Hebel von vier gewählt werden, wodurch der Basispreis des Zertifikates bei 86,25$ liegt und der Wert des KO-Scheins damit bei 28,75$, bei einem Aktienkurs von anfänglich 115$. Ein etwaiges Aufgeld, welches auch open-end knockouts haben, soll in dieser vereinfachten Betrachtung außen vor gelassen werden. Am 27. September 2024 sieht die Rechnung dann so aus: Das Zertifikat wäre bei einem Aktienkurs von 121,40$ dann theoretisch 35,15$ wert. Allerdings sind noch die Finanzierungskosten zu berücksichtigen: Ein Emittent gibt diese mit 7% p.a. an, und ich rechne hier vereinfacht mit einer Laufzeit von 4 Monaten, also einem Drittel des Jahres und damit auch einem Drittel des Zinssatzes. Somit ergibt sich ein um 2,33% gestiegener Basispreis des KO-Zertifikats von dann 88,26$ und ein daraus resultierender Preis des Zertifikats von 33,14$. Das macht immerhin einen Wertzuwachs von 15,26%, also effektiv etwa das dreifache des Wertzuwachses der Aktie. Vorausgesetzt natürlich, man hat die Höhen und Tiefen psychisch durchgehalten. Ein KO-Ereignis wäre hier nicht eingetreten, da der Aktienkurs nur zeitweise unter 100$ war.

Fazit

Das Beispiel zeigt, dass es dringend angeraten ist, sich mit Finanz-Produkten zu beschäftigen, bevor man sie kauft. Natürlich sollte man das auch mit dem Basiswert, also der NVIDIA Aktie tun, aber das nur am Rande. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg beim Traden und Investieren.

Donnerstag, 29. August 2024

DKB - Das Kann Bank!



Die DKB entwickelt seit schon geraumer Zeit an einem neuen Banking und an einer neuen App, und endlich scheint die Zielgrade nahe. Dafür war man als Kunde auch mal dem Nervenzusammenbruch nahe, wenn mal wieder nichts funktionierte oder auch Daueraufträge und Überweisungen nicht ausgeführt wurden.

Hilfe, eine Beta. Nachdem die dann leider doch automatisch installiert wurde, ging beim Banking gar nichts mehr. So wurde offenbar schon das Abschalten der alten Banking App erprobt. Aber nicht nur für Beta-User, sondern ganz allgemein für alle. 😳
Hilfe, mein Konto ist leer. Das könnte natürlich der Grund sein, warum Überweisungen und Daueraufträge nicht ausgeführt wurden. 😱 Aber dafür kann ich jetzt 500 Euro gewinnen. Frage ist nur, wie 😯
Ah, doch nur ein "internal server error." Vielleicht ist das Geld ja doch nicht futsch. Dass "something went wrong" zutrifft, lässt sich unschwer erkennen 😂 Und die 500 Euro sind auch noch nicht weg. 😁
Schnarch - da ist man glatt eingeschlafen, bis die Banking App geladen ist - falls sie jemals damit fertig wurde. 😴

Oh. Eine Baustelle. Wertpapiere können nur mit Umleitung und auch bestenfalls mit Tempo 30 gehandelt werden.🚧🚧🚧










Das soll jetzt endlich funktionieren? Scheint nicht so. Selbst einfachste Wertpapiere sind unauffindbar. 😳
Oh, mal wieder die nächste Runde "Login nicht möglich". Aber das Banking hat zwischenzeitlich gelernt, Deutsch mit dem Kunden zu sprechen 😂 Aber ob der Vorschlag zur Abhilfe zeitnah funktioniert? 😁
Es wird ernst. Das alte Banking wird tatsächlich abgeschaltet, bevor das neue Banking fertig ist. Hätte ich früher so gearbeitet, hätte mir mein Chef wohl zu Recht die Leviten gelesen. Mal schauen, was dann alles mit dem dann nur noch verfügbaren neuen Banking nicht funktioniert. 🙈


Jaja, die Suche nach wichtigen Dokumenten - wo sind sie denn nun? Immer wieder spannend - da stellt sich vor allem die Frage, im Wertpapier-Bereich: Finde ich das Dokument rechtzeitig, bevor die Frist abgelaufen ist? 😉

Fazit:


Zum Glück läuft inzwischen fast alles wieder normal. Die Kunden, die das ohne "Herzkasper" oder Nervenzusammenbruch überlebt haben, werden sich freuen. 😅

Dieser Rückblick dient der allgemeinen Erheiterung und auch als Beispiel, wie man es nicht machen sollte. Selbst wenn zeitliche oder finanzielle Ressourcen drängen, macht es Sinn, so etwas in geordneten Bahnen und nicht nach dem Prinzip "Beim Kunden reifen lassen" umzustellen.